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| | | | Bruichladdich (sprich "Bruuck-laddi") liegt bei Port Charlotte auf der Isle of Islay, Schottland. Der Name ist gälisch und bezeichnet den erhobenen Strand auf der Hebriden-Insel "Isle of Islay" ...
... an der wilden schottischen Westküste, auf welchem die Destillerie gebaut wurde.
Bruichladdich wurde 1881 durch die Brüder Robert William und John Gourlay Harvey an einer perfekten Lage am Rande von Loch Indaal, an "the Rhinns", dem westlichsten Punkt der Insel "Islay", erbaut. Zu dieser Zeit zählte der Betrieb zu den modernsten Destillerien. Ein Großteil der damaligen Ausrüstung wird noch heute verwendet. Im Gegensatz zu den meisten Brennereien, die aus umgebauten Bauernhäusern entstanden sind, wurde Bruichladdich als Destillerie geplant und gebaut. Die Gebäude wurden um einen zentralen Hof angelegt, der die Darren und eine Dampfmaschine zur Stromerzeugung beinhaltete. Von 1929 bis 1937 wurde nicht produziert, danach folgten einige Besitzerwechsel. 1994 wurde die Brennerei erneut stillgelegt, bis sie am 19. Dezember 2000 von Mark Reynier und seinen beiden "Murray McDavid"-Kollegen Simon Coughlin und Gordon Wright gekauft und anschließend vollständig renoviert wurde. Die viktorianische Ausstattung wurde größtenteils erhalten. Die Geräte, Brennöfen und Rohrleitungen wurden komplett auseinandergenommen und durch ein Team von Ingenieuren neu zusammengebaut. Bruiladdich bietet eine grosse Besonderheit: Seit 2002 haben Interessenten die Möglichkeit, ein eigenes Fass zu erwerben. Hierbei kann der Käufer den ‚peat level' (=Torfgehalt), die Art des zu verwendenden Fasses (‚French Oak cask' oder ‚American Oak cask') und dessen Größe (1 ‚Butt' = 476,96 l, 1 ‚Hogshead' = 238,48 l oder 1 ‚Barrel' = 119,24 l) wählen. Seit dem 25. Mai 2003 ist die eigene Abfüllanlage (The Harvey Bottling Hall) in Betrieb und damit ist die Destillerie die einzige auf Islay, die vor Ort abfüllt. Im Mai 2004 wurde zudem die eigene Böttcherei eröffnet, und seit Dezember 2004 wird das Malz aus Bio-Gerste von Islay hergestellt.
|  | | | | | | | | | |  | | | | | | | | | Glenrothes liegt am Ortsrand von Rothes, Morayshire, Schottland und wurde 1878 durch James Stuart & Co. gegründet. Sie war nach Glen Grant die ...
... zweite Destillerie im Ort. Die Produktion von Whisky begann am 28. Dezember 1879, genau an dem Tag, als die erst 1877 erbaute Firth-of-Tay-Brücke bei Dundee einstürzte. 1887 kam die Brennerei zu Highland Distillers. Ein Feuer zerstörte im Mai 1922 das Lagerhaus Nr. 1 mit rund 2.500 Fässern Whisky. Der brennende Whisky floss in den Burn of Rothes, der mitten durch den Ort läuft.
Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus der Ardcanny Quelle und der Brucehill Quelle. Das verwendete Malz kommt aus der Mälzerei der Tamdhu-Destillerie.
|  | | | | | | | | | Der Name Lagavulin (sprich: Lagga-wuulin) bedeutet so viel wie "die Mulde, in der die Mühle steht". Lagavulin liegt in Port Ellen auf der Isle of Islay/Schottland. Die Brennerei gehört ...
... zum Spirituosenkonzern Diageo (ehemals United Distillers). Der Whisky wird auch als Teil der Classic Malts Serie des Konzerns vermarktet. Lagavulin behauptet von sich zu Recht, eine der ältesten Brennereien Schottlands zu sein: Bereits seit 1742 wurde am Standort der heutigen Brennerei Lagavulin-Whisky hergestellt. Die erste legale Brennerei wurde jedoch erst 1816 durch John Johnston gegründet, im folgenden Jahr kam eine weitere durch Archibald Campbell gegründete hinzu: Ardmore (nicht zu verwechseln mit der Brennerei Ardmore in Kennethmont, zu der keinerlei Bezug besteht). 1837 wurden beide Betriebe zur heutigen Brennerei Lagavulin zusammengelegt. Zudem gab es von 1908 bis 1960 auf dem Gelände noch eine weitere Brennerei: Malt Mill von Peter Mackie. In ihrer ehemaligen Mälzerei befindet sich heute das Besucherzentrum. Lagavulin war in der Vergangenheit mehrfach für kurze Zeit stillgelegt: 1918, 1941 bis 1945 und 1952 bis 1953. Das Wasser der zur Region Islay gehörenden Brennerei stammt aus den beiden Solan Lochs (Sholum & Lochan Loch) am Beinn Sholum (347 m). Das verwendete Malz wird aus den Port Ellen Maltings bezogen.
|  | | | | | | | | | Loch Lomond ist der flächenmässig grösste See in Schottland. An dessen südlichem Rande liegt die Ortschaft Alexandria, in welcher die 1965 gegründete Destillerie "Loch Lomond" fleissig ...
... Whisky destilliert. Nach der 3jährigen Schliessung im 1984 zerstörte ein gröberes Feuer 1997 einen Teil des gelagerten Whiskys. Rund 300'000 Liter Whisky gingen in Flammen auf.
Die Brennerei hat eine Einzigartigkeit - sie kann sowohl Single Malt Whisky nach dem Pot-Still-Verfahren, aber auch Grain Whisky nach dem kontinuierlichen Destillations-Verfahren produzieren. Dazu wurde 1993 ein sogenannte ‚Coffey Still' installiert (Sie ist somit die einzige Destillerie die einen Single Blend herstellen kann). Die Infrastruktur dieser sehr flexiblen, aber auch anspruchsvollen Destillerie erlaubt es, Whiskys der verschiedensten Geschmacksrichtungen herzustellen. Die Marken haben entsprechend auch unterschiedliche Namen. Folgende Single Malts rollen aus den Warehouses von Loch Lomond: Croftengea, Craiglodge, Glen Douglas, Inchmoan , Inchfad Old Rhosdhu, Inchmurrin und eben der Loch Lomond. Die Destillerie produziert ca. 2.5 Millionen Liter Malt Whisky und ca. 10 Millionen Liter Grain Whisky. Loch Lomond, 1965 durch die Firma Littlemill gegründet, ist eine sehr junge Brennerei. Im frühen 19. Jahrhundert (ca. 1814) existierte zwar bereits eine gleichnamige Destillerie, doch nur für ganz wenige Jahre. Was Littlemil ermöglichte, den Namen wieder zu vergeben.
|  | | | | | | | | | Tamdhu ist ein Single Malt Scotch Whisky und zugleich eine Speyside Whisky-Destillerie in Knockando, Banffshire, Schottland. Das Wort selber kommt aus dem Gälischen ...
... und bedeutet ‚kleiner dunkler Hügel'. Die Brennerei wurde 1897 von einer Gruppe von Einheimischen gegründet und bereits ein Jahr später an 'Highland Distillers' verkauft, in deren Besitz sich Tamdhu auch heute noch befindet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Brennereien kann Tamdhu auf eine eher ruhige Geschichte zurückblicken - abgesehen von zwei Schliessungen zwischen 1911 und 1913 sowie von 1927 bis 1948 gab es keine grossen Veränderungen und auch keine Besitzerwechsel. Während der Schliessungen wurden die Lagerhäuser aber von der Glenrothes-Brennerei genutzt. Tamdhu produziert auch heute noch sein eigenes Malz, das aus der unmittelbaren Umgebung stammt. Stolz wird deshalb erklärt, dass Tamdhu-Whisky ein Destillat der 'einfachen, natürlichen Ingredienzien der Umgebung' sei. Der grösste Teil der Produktion fliesst in die bekannten Blends wie The Famous Grouse, J&B sowie Cutty Sark. Daneben vermarktet Tamdhu aber auch einen wunderbaren, eigenen Single Malt, andere werden durch unabhängige Abfüller verkauft.
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