Mit der Replika Mackinley Shackleton von Whyte & Mackay rekonstruierte Richard Paterson mit seinem Know-how und seiner unbändigen Leidenschaft das Original-Destillat bis ins kleinste Detail. Auch das Packaging ist dem Original der entdeckten Exponate 1:1 nach empfunden, präsentiert sich allerdings zur Glorie dieses Jahrhundertfunds in besonders edler Holzkiste und mit illustrem Booklet mit der Geschichte dieses einmaligen Antarktis-Whiskys. Für den Liebhaber bleibt neben dem Sammler-Effekt eine Rarität, welche mit ihren 47.3% Vol. vor allem auch in der Geschmacksqualität überzeugt.
Aus dem Verkaufserlös geht ein Teil in den Antarctic Heritage Trust.
Tasting Notes auf einen Blick:
Süsse und saure Früchte, Holz, eher fein, aber doch herb.
Herkunft:
Blend aus schottischen Whiskys
Whiskydaten:
Mackinley Shackleton - Eine Replica-Abfüllung des Whiskys der Antarktis-Expedition von Sir Shackleton. 47.3 Vol.%
Gemäss dem beiliegenden Inlet sind die folgenden Whiskys im Alter von 8 bis 30 Jahren miteinander verheiratet worden: Glen Mhor und Dalmore als Hauptbestandteile - Longmorn, Benriach, Glenfarclas, Mannochmore, Tamnavulin, Glenrothes Balblair, Old Pulteney und Jura. Die Vermählung fand in Ex-Sherryfässern statt.
Ideal für:
Ein ganz besonderer Whisky für die Sammlung, zum Geniessen und Denken, als Geschenk für den Sammler, der schon alles hat.
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Tasting Notes:
Dunkles Gelb mit etwas Bernstein leuchtet aus dem Glas.
In der Nase: Delikate Aromen von frisch geriebenen Äpfeln und Birnen, Ananas und Eichenrinde. Ein Hauch von grüner gemälzter Gerste und weisser Schokolade (creming-süss).
Der Gaumen erfreut sich an einer spannenden Kombination von buttriger Vanille, cremigem Karamell und würzigem Muskat. Ob der Whsiky früher tatsächlich so war? Sanft und süss. Etwas rauchige Mandeln spielen auch noch mit.
Der Abgang ist ordentlich lang, wir waren etwas überrascht, wie leicht er ist, ein Mini-Rauch klopft an. Die süsse Frucht bleibt. Erinnert an eine etwas zu lange im Backofen verbliebene Apfelwähe.
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Whisky Tales:
Im Oktober 1908 begann eine Expedition, die – zumindest was die Heimbringung des mittlerweile zur Legende gewordenen Whiskys betrifft - fast genau 100 Jahre dauern sollte. Weniger als 100 Meilen vor ihrem Ziel am Südpol trat der Antarktis-Expeditions-Trupp um Forscher und Entdecker Sir Ernest Shackleton, ausgelaugt und dem Hungertod nahe, den Rückzug vom Südpol an und liess dabei in ihrer Hütte im ewigen Eis auch einige der ursprünglich 43 georderten Cases Mackinley-Whisky aus der mittlerweile nicht mehr existenten Glen Mhor Distillery zurück.
Ein Team des New Zealand Antarctic Heritage Trust machte im Jahr 2006 dann die erstaunliche Entdeckung der fast 100 Jahre im Eis ruhenden Whiskys. Doch es dauerte aufgrund von Abmachungen der Stiftung zur Erhaltung und Sicherung des Antarctica-Erbes noch bis ins Jahr 2010, bis man einige Exponate vom Fundort fort bringen und eine davon Whyte & Mackay und seinem Blender-Genie Richard Paterson anvertrauen konnte. In mühsamer Kleinstarbeit wurden Geschmack, Zusammensetzung und Herstellung des Original-Whiskies analysiert. „Ein Geschenk des Himmels für Whisky-Liebhaber“ reussierte sodann Richard Paterson, denn in der Tat hatte man in der Geschichte der Menschheit noch nie den Geschmack eines 100 Jahre alten Whiskys erfahren können.
Die chemischen und physikalischen Untersuchungen des alten Whiskys sowie das Studium alter Fabrikationsunterlagen - die Marke Mackinlay des gefundenen Whiskys gehört dem Unternehmen Whyte & Mackay - ergaben:
- Es war ein Single Malt Whisky aus der Brennerei Glen Mhor in Inverness.
- Er reifte in Ex-Sherryfässern aus amerikanischer Weisseiche.
- Er ist lange nicht so rauchig, wie es damals üblich war und der Torf stammte von den Orkney-Inseln.
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Bewertungen:
Nebst Richard Paterson, welcher den Blend erschnüffelt hat, gibt es nur noch zwei weitere Personen, die den Original-Whisky und die Replika verglichen haben. Der einzige unabhängige Experte war Dave Broom.
Er meinte dazu:
“The Shackleton whisky is not what I expected at all, and not what anyone would have expected. It’s so light, so fresh, so delicate and still in one piece – it’s a gorgeous whisky ... It proves that even way back then so much care, attention and thought went into whisky-making ... I think the replication is absolutely bang on. Richard has done a great job as it’s a very tricky whisky to replicate, because you have this delicacy, subtlety and the smoke just coming through ... The sweetness, fragrance and spice, and the subtle smoke, are all there in the replica. I’m blown away.”