SAMPELI des Loch Lomond - 21 years old, 43 Vol. Black Label

SAMPELI des Loch Lomond - 21 years old, 43 Vol. Black Label
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Sampeli...

Whiskys gibt es in so vielen Geschmacksrichtungen, dass im Grunde kein Whisky dem anderen gleicht. Selbst Whiskys der gleichen Destillation, in verschiedenen Fässern gelagert, können ganz andere Empfindungen in Nase, Mund und Gaumen hinterlassen. Was das Hobby ‚Whisky' ja auch so spannend macht ...
 
Die Selektion von Anne McKenzie's ist ganz sicher eine eigenwillige.
 
Aus diesem Grund bieten wir Ihnen von fast allen unseren Whiskys ein Sampeli (Müsterli) an: Sie erhalten den gewünschten Whisky zu moderatem Preis in einem 4 cl-Glasfläschchen. Sie können so in aller Ruhe probieren, riechen, geniessen.
 
Der Loch Lomond 21yo mit dem "Black Label" ist auf dem Mark nur noch schwer erhältlich. Als Sampeli können wir den Whisky noch anbieten.
  
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Tasting Notes auf einen Blick:
Eine Blumenwiese mit einem Bienenstock, was den Honighauch erklärt, in der Ferne ein kleines Lagerfeuer (ganz schwacher Torf-Rauch) und ein weit entferntes Gerstenfeld, reife Früchte, ein feiner aber unheimlich geschmacksvielfältiger Whisky.
 
Herkunft:
Western Highlands
 
Whiskydaten:
Loch Lomond, 21yo, 43 Vol. %, gereift im Eichenfass mit einem Sherry-Fass-Finish
Der Whisky ist in einigen Ländern bereits vergriffen und wurde durch den 18-jährigen ersetzt. In der Schweiz jedoch immer noch erhältlich.
 
Ideal für:
Der 21-jährige Loch Lomond eignet sich ideal für ein Frühlings-Picknick, zum Apéro beim Sonnenuntergang auf der Terrasse. Eher ein Frühlings-/Sommerwhisky, ideal zum Geniessen im Freien (und zum Aufstellen, da die Flasche wunderschön ist!)
Ist miterweile in der Schweiz nur noch selten erhältlich.
 
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Tasting Notes:
Schon beim Einschenken erstaunt das braune Gold dieses Whiskys. Das Schwenken im Glas erzeugt erstaunlich klare "Kirchenfenster". Da kommt bereits etwas Spieltrieb auf! Der Whisky verbindet sich wunderbar mit der Luft, also kann ruhig noch etwas weiter geschwenkt werden. Die neugierige Nase riecht  Früchte (Bananen?) und leichte Süsse, Holz  (Kiefern?) und, wie oft in Whisky zu finden, leichtes Vanille. Der zweite Atemzug lässt ein imaginäres Blumenfeld erscheinen, eine weite Wiese mit vielen Blumen, Hummeli und Bienen, welche für den Honig im Munde verantwortlich sind. Ganz, ganz weit hinten, und da sind wir von Anne McKenzie's uns uneinig, etwas Torf.
 
Im Mund machen sich Honig und Früchte (Birnen?) breit. Die Banane ist weg, aber das Holz doppelt nach. Er schmeckt etwas nach Tanne und das Sherryfass ist nun deutlich erkennbar.
 
Leicht würzig, aber fruchtig: Apfelkompott, Kräuter, eine süssliche Tendenz durch die Sherrynoten.
Aus gemälzter, über Torffeuer getrockneter schottischer Gerste. Nach langen Jahren im Eichenfass erhält der 21 Years ein Sherry-Fass Finish.
Der Abgang ist relativ lang, das Holz (diesmal die Eiche) wirkt nach und es kommt erstaunlicherweise etwas Pfirsich auf.
 
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Whisky Tales:
Gefunden und zum ersten Mal probiert haben wir diesen Whisky auf dem Whisky-Schiff in Luzern. Witzig ist vor allem die Anekdote, dass Loch Lomond im Tim und Struppi-Band "Die schwarze Insel" sehr häufig erwähnt wird. Unter anderem leckt ein Tank auf einem Eisenbahnzug, was Struppi bemerkt und ausnutzt. Der Balari in seinem Kopf macht Tim keine Freude!
Aber nicht nur Struppi, auch wir waren sehr erstaunt über den Loch Lomond. Wir kaufen ja auch mit dem Auge und die wunderbare Flasche mit der reichhaltig gestalteten Etikette finden wir richtig "anmächelig".
 
Wie wir gehört haben, ist der 21jährige bereits nicht mehr zu haben. Er wurde durch den 18jährigen ersetzt. Zum Glück ist unser Stock am Lager noch erfreulich. Das tolle Preis-/Alter-Verhältnis wird übrigens  in den meisten Foren auch erwähnt.
 
Der Black-Label ist noch einiges besser als der ebenfalls direkt durch die Destillerie abgefüllte Blue-Label. Der Blue-Lable, ein no-Age-Whisky, ist aktuell in Deutschland der am dritt-meisten verkaufte Whisky (wenn der Statistik und der Brennerei Glauben geschenkt wird).
 
Anmerkung zur Tim und Strupi-Story:
Der Band "die schwarze Insel" wurde 1937 das erste Mal veröffentlich - da gab die Destillerie also noch gar nicht. Der Band wurde aber zweimal umgezeichnet. Das letzte Mal 1965 (!) mit Hilfe seines englischen Herausgebers, welcher eine Liste der Fehler im bisherigen Band erstellte - Hergé zeichnete die Bilder (nicht die Geschichte!) des Bandes danach komplett um. Hat sich da eventuell ein Tribut an die frisch gegründete Destillerie eingeschlichen? Möglich wär's  ...
  
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Bewertungen:
  • The Malt Maniacs' Malt: 67 Punkte
  • Whisky Rating: 72 von 100 Punkte