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Laphroaig
 Laphroaig, ursprünglich eine Farm-Brennerei für den Eigenbedarf, wurde offiziell 1815 von den Brüdern Johnston gegründet. Aber schon...
... ihr Vater John errichtete eine der beiden illegalen Brennereien, aus denen später Lagavulin werden sollte. Das Wasser für die Herstellung stammte aus dem Sanaig Burn, welcher damals auch Laphroaig als Wasserquelle diente.
Donald Johnston starb im Juni 1847 einen für den Liebhaber seiner Produkte wahrscheinlich idealen Tod: Er fiel - mutmasslich selber unter dem Einfluss von Whisky - in ein gefülltes Fass und ertrank. Die Brennerei blieb bis 1954 in Familienbesitz. Der letzte aus dem Johnston Clan, Ian Hunter, hinterliess die Firma seiner Sekretärin Bessie Williamson, die Laphroaigh 1967 an Long John Distillers verkaufte. Die gingen 1975 in Whitbread auf, welches wiederum zu Allied Domecq gehörte. Allied Domecq wurde 2005 von Pernod Ricard übernommen. Diese mussten sich aber, um die Auflagen des Kartellamtes zu erfüllen, wieder von Laphroaig trennen, so dass nun Beam Global Spirits & Wine der neue Eigentümer ist. Seit 1994 zählt Laphroaig als einziger Single-Malt-Whisky zu den Hoflieferanten des Prince of Wales. Die südlichste der Islay-Brennereien verfügt über Lagerhäuser, die direkt am Meer liegen und bei hohem Wellengang vom Wasser umspült werden. Das Salzwasser, die salzige Seeluft, das torfige Wasser aus dem Kilbride Dam und der Torf, der von Destillerie-eigenen Feldern auf Islay stammt (Glenmachrie Peat Moss) und einen hohen Moos-Anteil aufweist, sollen massgeblich für den unverwechselbaren Geschmack des Malts verantwortlich sein. Allerdings stammt nicht alles Malz aus der eigenen Produktion, ca. 70% wird von den Port Ellen Maltings zugekauft. Die Jahresproduktion liegt bei ca. 2 Millionen Litern (Stand 2000).
| | | |  | | | Inhalt: | 0.70 l | | Abfüller: | Signatory Vintage | | Lieferzeit: | Haben wir im Warehouse (im Lager) |
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